Am Wochenende vom 23./24. September wurden in Urnäsch auf der Bömmelipiste die Grasski Schweizermeisterschaften ausgetragen. Bei sehr schönem und heissem Wetter genossen die Grasskicracks die gemütliche Rennstimmung. Am späteren Vormittag startete man zum Super-G, am Nachmittag zum Slalom und dann am Sonntag zum Riesenslalom. Den Abend und die Nacht verbrachte man im familiären Team in der wunderschönen Gossauer Skihütte.
Stefan Portmann vom Grasskiclub Escholzmatt-Marbach wurde dreifacher Schweizermeister, im Super-G vor Mario Matter, Laax und Domenic Senn, Appenzell (beide vom Grasskiclub Bömmeli-Säntis); im Slalom vor Marco Manser, Arbon (GSC Bömmeli-S.) und Marcel Wampfler (GSC Saanenland). Somit gewann Stefan Portmann auch die Kombinationswertung und war der erfolgreichste Athlet dieser Meisterschaften. Im Riesenslalom gewann der Laaxer Mario Matter hauchdünn vor Stefan Portmann und Domenic Senn.
Bei den Junioren holte sich der Basler Lukas Dobler die Goldmedaille im Super-G vor dem Gommiswalder Mirko Hüppi (GSC Linth) und Silvan Aemmer, Marbach (GSC Escholzmatt-M.). Im Slalom und im Riesenslalom gewann Mirko Hüppi vor Patrick Menge (SC Langenbruck) und Lukas Dobler und in der Kombination siegte Hüppi vor Dobler und Menge.
Die Oberuzwilerin Bianca Lenz (GSC Bömmeli-S.) gewann alle Wertungen und holte 4 Goldmedaillen.
Die 11-jährige Kathrin Weber, Herisau (GSC Bömmeli-S.) freute sich am Jugendschweizermeistertitel im Super-G vor Nicole Knüsel (GSC Escholzmatt-M.) und Nadine Scherer, Gossau (GSC Bömmeli-S.). Im Slalom wurde Kathrin Moser, Gossau (GSC Bömmeli-S.) Jugendmeisterin vor Nicole Knüsel und Kathrin Weber. Beim Riesenslalom holte wieder Kathrin Moser Gold vor Kathrin Weber und Nicole Knüsel. Bei den Knaben erkäpfte sich Joel Werren, Mirchel (GSC Escholzmatt-M.) den Jugendschweizermeistertitel im Super-G, 2. Ralph Weber, Herisau (GSC Bömmeli-S.), 3. Philipp Menge (SC Langenbruck). Im Slalom : 1. Ralph Weber, 2. Joel Werren. 3. Philipp Menge; im Riesenslalom: 1. Joel Werren, 2. Ralph Weber, 3. Philipp Menge. Dies reichte Ralph Weber zum Kombinationsgold vor Werren und Menge. (FK)
